Beirat der Ehemaligengemeinschaft
Wo ich herkomme
Meine Wurzeln stehen im Bayerischen Wald wo ich geboren und auf einen Bauernhof aufgewachsen bin. Nach meiner Ausbildung als Großhandelskaufmann bildete ich mich immer weiter fort (Fachwirt, Dipl. Betriebswirt (FH), M.A.). Unter anderem führte mich mein Weg zur Landvolkshochschule Niederalteich, wo ich den Grundkurs 2001 besuchte. Seit dem bin ich durch Teilnahme von verschiedenen Veranstaltungen, wie der monatlichen stattfindenden Spätschicht regelmäßig in der LVHS. Mein ehrenamtliches Engagement in gesellschaftlichen Gremien (Pfarrgemeinderat, Vorstand (ehem.) und Beirat des Ehemaligen Vereins der Hochschule Deggendorf, stellv. Vorsitzender der LEADER Aktionsgruppe des Lkr. Deggendorf, u.v.m.) ist ein fester und wichtiger Bestandteil meines Lebens.
Was mir wichtig ist
Bildung ist ein wichtiger Teil des Lebens und schafft Bewegung (durch neue Ideen, Verbesserungsvorschläge, Förderung von Gemeinschaft, etc.). Diese Bewegung kann die Welt positiv beeinflussen und verändern. Die LVHS Niederalteich bewegt seit Jahrzehnten durch Ihre Angebote Jung und Alt und prägt dadurch aktiv das Leben in der Familie, im Dorf und im Land. Durch meinen Einsatz und durch das Einbringen meiner Erfahrungen aus den jahrelangen ehrenamtlichen Aktivtäten möchte ich die LVHS Niederalteich unterstützen, dass diese auch noch in 50 Jahren diese wichtige Aufgabe übernehmen kann.
Wo ich herkomme
Ich bin geboren und aufgewachsen in der Großstadt München, in der ich auch meine Berufsausbildung an der Technischen Universität zum Dipl.-Ing. für Geodäsie abgeleistet habe. Mein ausgeübter Beruf als Ingenieur für Ländliche Entwicklung führte mich in die Oberpfalz an das Amt für Ländliche Entwicklung. Ich habe 1980 in dem Markt Regenstauf (5000 E.) für meine Familie (eine Tochter, zwei Söhne) ein kleines Haus gebaut. Wichtig war mir schon damals, bei der Heizung auf Erdöl zu verzichten (Erdwärmenutzung mittels Wärmepumpe). Ab 2001 betreibe ich eine Solaranlage, die all den Strom erzeugt, den wir selbst verbrauchen.
Berufsbegleitend habe mich in einem 1 ½-halbjährigen zertifizierten Lehrgang durch das Institut für Gemeinwesenentwicklung CommunalConzept e.V., Schleedorf, Salzburg weitergebildet und dort ehrenamtlich viele Jahre mitgearbeitet . Außerdem bin ich ehrenamtlich tätig für die Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten/ School of Good Governance, für Agenda 21-Gruppen, für den Beirat im Niederalteicher Kreis, im LILA-Kreis der Landvolkshochschule Niederalteich und im Förderverein Zivilcourage Dominik Brunner Stiftung
Was mir wichtig ist
Ich glaube fest daran, dass viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, das Gesicht der Welt verändern können. So arbeite ich gerne daran, die Bürgerbeteiligung mit kreativen Methoden aus der Erwachsenenbildung zu verbessern, um unser gesellschaftliches Zusammensein weiter zu entwickeln. Ich helfe mit Feuereifer Gruppen, die sich der bzw. ihrer Gemeindeentwicklung verschrieben haben durch Zukunftswerkstätten, Gestaltung von Leitbildprozessen und Moderation von Arbeitsgruppen.
Meine eigene Entwicklung möchte ich vor allem durch das Pilgern auf dem VIA NOVA zu einer Entschleunigung führen. Das kann ich ganz bestimmt gut vereinbaren mit der aktiven Unterstützung der LVHS Niederalteich, die ich als idealen Ort für persönliche Entfaltung erlebe und die gemeinsames Lernen und Tun in allen Lebensphasen ermöglicht.
Woher ich komme
Ich bin geboren und aufgewachsen in Waldkirchen, einer Kleinstadt im Landkreis Freyung-Grafenau.
Da mein Vater starb, als ich 9 Jahre alt war, bewirtschaftete meine Mutter unser kleines "Sacherl" alleine, bzw. mit Hilfe meiner älteren Geschwister. Meine Jugendzeit prägte sehr die katholische Landjugendbewegung (KLJB), der ich viele Jahre angehörte. Dadurch lernte ich viele andere Jugendliche kennen und über den eigenen Tellerrand zu blicken.
1985 kam ich das 1.Mal nach Niederalteich, wo ich mich von Anfang an heimisch fühlte. 1986/87 besuchte ich den Hauptkurs, wo wir als Gruppe von ca. 30 zusammengewürfelten, jungen Erwachsenen aufeinandertrafen, diskutierten. Wir lernten gegensätzliche Meinungen zu respektieren, zur eigenen Meinung zu finden und zu vertreten. Diese Zeit ermutigte mich auch, mich beruflich neu zu orientieren.
Ich beendete die Arbeit im bisherigen Beruf Einzelhandelskauffrau, begann eine Ausbildung zur Krankenschwester.
Diese Entscheidung half mir auch bei der späteren Entscheidung, meine Mutter zu uns zu nehmen, die über 20 Jahre im Wachkoma lag. Die letzten 12 Jahre ihres Lebens, bis Juli 2010, wo sie verstarb, habe ich, gemeinsam mit meinem Mann Hansjörg, die Pflege und Verantwortung für sie übernommen. Dies beeinflusste oft die Abläufe in unserer Familie.
Was mir wichtig ist
Selten macht man sich bewusst Gedanken darüber, was einem wichtig ist, obwohl man ja dieses eigentlich versucht, im Leben umzusetzen.
Ich versuche, die Werte, die mir wichtig sind, zu leben. Ehrlichkeit, Zufriedenheit, Toleranz gehören für mich zu den Wichtigsten.
Ich finde, die innere Zufriedenheit ist uns oft verloren gegangen. Die Freude an kleinen Dingen wahrzunehmen, sie zu zeigen und auch an andere weiterzugeben ist eine besondere Fähigkeit.
2006 hatte ich die Möglichkeit, die "kleine Schwester" der LVHS in Dagatch zu besuchen. Ein sehr interessanter Einblick in eine andere Kultur und Mentalität, der mich lehrte, dass Zufriedenheit nicht immer materiellen Wohlstand voraussetzt.
Sehr wichtig sind mir unsere 2 Kinder, die inzwischen Jugendliche sind, zu eigen denkenden, aufgeschlossenen Menschen zu erziehen, die sich selbst und anderen auch verzeihen können.
Manchmal fühle ich mich als ein so kleines Rädchen, das wenig Einfluss hat auf den Lauf der Welt.
Aber immer wieder spüre ich auch Mut, dass jeder von uns Positives bewirken kann, egal ob im Großen oder Kleinen, jeden Tag neu.
Wo ich herkomme
Ich bin aufgewachsen auf einem damals typischen, niederbayrischen Bauernhof (kein Agrar-Großbetrieb), auf dem ich immer noch mit meiner Familie (Mann , Sohn, Tochter, Vater, behinderter Bruder) und ein paar Tieren lebe (ein Hund, vier Katzen, fünf Kaninchen, einigen Hühnern, drei Schafen und drei Ziegen).
Nach meiner betrieblichen Ausbildung zur Hauswirtschafterin im ländlichen Bereich besuchte ich die Landwirtschaftsschule Landau a. d. Isar mit Abschluss „Staatlich geprüfte landwirtschaftliche Hauswirtschafterin“.
Anschließend arbeitete ich bis zu meiner Heirat im April 1989 als Betriebshelferin des Maschinenrings, wo ich wertvolle Erfahrungen, besonders auch im menschlichen Bereich sammeln konnte.
Im Winter 87/88 hatte ich das große Glück, den damals 12-wöchigen Hauptkurs an der LVHS Niederalteich besuchen zu können.
Dieser Kurs, dieses Haus, die Menschen, denen ich dort seitdem begegnen durfte, und die Arbeit in der Ehemaligengemeinschaft, die wir jetzt Niederalteicher Kreis nennen wollen, sind für mich wichtige und prägende Bestandteile meines Lebens geworden.
Außerdem sehr wichtig und prägend für mich war sicher mein ehrenamtliches Engagement in der KLJB, der KLB, politisch in der ÖDP und im Bund Naturschutz.
Momentan bin ich in meiner Freizeit aktiv beim Tierschutzverein, als Mitgestalterin von eucharistischen Anbetungen in unserer Pfarrei, als Tänzerin im Tanzsportclub, als Sängerin in einer kirchlichen Musikgruppe unserer Pfarrei.
Und natürlich wie schon seit Ende meiner Hauptkurszeit im Beirat des Niederalteicher Kreises.
Beruflich bin ich neben meiner Haus- und Familienarbeit seit 11 Jahren stundenweise in einem Edeka-Kramerladen mit Postfiliale bei uns im Ort tätig. Hier bereitet mir vor allem der Kontakt zu unseren Gemeindebürgern viel Freude und Abwechslung.
Außerdem unterstütze ich meinen Mann, der sich als Schreiner und staatlich geprüfter Holztechniker vor einem halben Jahr selbständig gemacht hat und jetzt unseren früheren Bauernhof für seine berufliche Existenz weiter nutzt.
Was mir wichtig ist
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
Dieser Spruch hat sich mir während meiner Hauptkurszeit sehr stark eingeprägt. Und ich versuche, danach zu leben.
Ich kann immer wieder einen kleinen Schritt tun, einen kleinen Beitrag leisten, zu mehr Freundlichkeit und Menschlichkeit, zu mehr Respekt vor der Natur, zur praktischen Umsetzung unseres christlichen Glaubens und zu mehr Verantwortung für Gottes Schöpfung.
Hierbei hilft mir der Beirat des Niederalteicher Kreises und dessen Mitglieder.
Indem wir in Kontakt sind, indem wir uns unter „Gleichgesinnten“ wohl fühlen, mutig, offen und herzlich miteinander umgehen, eine sehr gute und positive Gesprächskultur pflegen, uns stützen und bestärken, auch bei Widerständen.
Daraus ergibt sich mir die große Sicherheit, meinen Beitrag leisten zu können, das Gesicht der Welt im Positiven mitzugestalten.
